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Tälergenußtour
am 24. und 25.6.2026
Als erstes gehe ich ins Ködnitztal. Dazu fahre ich bis zum Lucknerhaus und dann geht es das Tal rauf - direkt Richtung Großglockner
Auf dem Pflanzenlehrweg geht es weiter
Am Ködnitzbach entlang
und dann geht es auf dem Stück Schotterstraße hinauf - Blick zurück - rechts das „Spitzerl“ ist das Figerhorn
Ich passiere zuerst die Lucknerhütte und geh noch ein Stück weiter - dort, wo der Bach immens eingeschnitten hat
und geh noch zur ersten Steilstufe - dort hoffe ich, Murmeltiere zu sehen, aber die sind heute offenbar schon schlafen gegangen. Ein bissl bleib ich dort, dann geh ich wieder zurück zur Hütte und genieße dort den ausgezeichneten Linzer Kuchen
dann geht es wieder zurück, vorbei an idyllischen Blicken. Diese Hütte ist hinter einem Felsen gebaut, sodaß sie von Lawinen geschützt ist.
Am nächsten Tag geht es ins Gschlößtal
Das habe ich ja letztes Jahr für mich entdeckt. Knapp vor dem Felbertauerntunnel biegt man ab zum Tauernhaus
das der Startpunkt für Wanderungen im Gschlößtal ist. Es gibt dort übrigens ein absolutes Luxus (Bezahl-) Klo hinterm Haus.
Na was nun? Durchfahrt oder nicht Durchfahrt?
Mir egal - ich bin zu Fuß unterwegs. Und ich gehe jetzt wieder auf die „schöne“ Seite hinüber. Da geht man beim Bach - und an Wiesen vorbei. Ist das nicht absolut herrlich? Soooo wunderschön.
Und dann geht es durch Stückchen Wald und ein bissl Fels hinauf. Heute seh ich sogar Freund Alpensalamander
Der Baum schaut einfach sehr dekorativ aus
Auf der „Hohen Achsel“ hat man die Steilstufe überwunden
und nach einem Stück ist das mächtige Schlaatenkees zu sehen, das diese Seite des Großvenediger einnimmt.
Irgendwie ist das in der Natur noch viel eindrucksvoller. Man hat wirklich das Gefühl, da käme eine weiße Wand auf einen zu. Immer schön dem Bach entlang
Diese knorrige Lärche lebt noch!
Da vorne - grad im Schatten einer Wolke - liegt Innergschlöß
wo eine Schokotorte im Venedigerhaus auf mich wartet und ich erste Reihe fußfrei auf den Gletscher schaue. Sehr eindrucksvoll. Gut auch zu erkennen, wo der früher lag, da ging er fast bis ins Tal hinunter
Zurück nun auf der Schotterstraße, am Bach entlang
am Felsenkircherl vorbei
und das kitschig-schöne Außergschlöß. Nicht nur schaut das lieb aus - überall rinnt kaltes, klares Wasser runter. Ein Paradies.
und im Runtergehen lerne ich noch mehr über die Bedeutung der Tauernhäuser. Die hatten viele Verantwortlichkeiten, die Unterbringung von Leuten, aber auch die Wegerhaltung, die Aufgaben einer Art Bergrettung und selbst die Beseitigung der Leichen von (vor allem im Winter) Verunglückten, oblag den jeweiligen Inhabern. Und es gibt z.B. auch Beschwerden, daß die Leute in Mittersill (auf der Salzburger Seite) sich einen Teil des transportierten Gutes einbehalten dürfen, das den Tirolern hier aber nicht erlaubt ist usw.
Gemütlich geht es dann wieder bergab und zurück. Das Schlößtal ist wirklich einen Besuch wert.






















