Neueste Wanderungen
Nicht einfach Schwarz
am 1.9.2026 und 6.9.2026
Nach längerer Zeit und weil die Bahn eh nicht so toll fährt mit dem Schienenersatzverkehr, will ich dorthin, wo man nur gut mit dem Auto hinkommt. Nach Schwarzenbach, um von dort auf den Eisenstein zu gehen. Diese Wanderung, speziell die schönen Wege gefallen mir beim Besuch so gut, daß ich mir denke, daß ich die auch dem Papa zeigen muß. Daher gehe ich ihn gleich zweimal, einmal ohne, einmal mit Papa - die Bilder sind von beiden Wanderungen und daher irgendwie ein „best of“. Los geht es in Schwarzenbach an der Pielach beim kleinen Parkplatz neben der Pielach. Gasthof, Kirche, Kapelle und ein „Brucknmuckl“ - eine Nepomuk-Statue… so schaut ein kleines Dorf aus
Das nette ist - man muß hier über die Pielach und dann geht man sozusagen im Vorgarten dieses Hauses vorbei. Sehr nett, daß das gestattet wird - und man benehme sich entsprechend gut, daß das so bleibt.
Es geht gleich steil bergan, und mitten im Wald gibt es ein Bankerl. Einmal auf keinem Aussichtsplatz. Und dafür gibt es auch eine Begründung:
Aber trotzdem es steil ist brauchen wir kein Bankerl - der Papa zeigt mir auch, daß sein Puls sehr in Ordnung ist, als wir raufgehen, deswegen können wir locker ausschreiten
An einem Gehöft vorbei und ein Stück hinauf hat man dann bei einer Wiese schon einen sehr schönen Blick. Eine schöne Gegend hier, Berge, aber alles Grün und saftig - hier ist von der großen Trockenheit zumindest visuell noch nichts ersichtlich.
Ein bißchen weiter
komme ich mit dem Papa auf eine Wiese - und weil wir so früh dran sind sehen wir sogar Gemsen - hier ein Suchbild (Bildmitte als Hinweis)
Die treiben sich wirklich schon überall herum. Und jetzt beginnen die wirklich schönen Wege. Einmal durch Wald
über Wiesen
An tiefenentspannten Kühen vorbei
und dann kommt der wunderschöne Rücken vor dem Loicheck - man geht gemütlich dahin auf einer Höhe
Dann wie durch einen Tunnel durch die Haselnußbüsche
bevor man aufs Loicheck rauskommt
Es gibt hier leider keine Bankerl oder richtige Rastplätze. Aber der Papa findet ein paar sehr bequeme Baumstrünke wo wir kurz Pause machen und uns stärken. Das ist auch notwendig, denn es wird steiler und wir haben noch 300 Höhenmeter an Anstieg. Der erste Teil ist hier etwas mühsam, denn es ist steil, schottrig und geht in Falllinie bergan. Dann wird der Weg wieder angenehmer, wir queren hinüber
dann geht es auf die Gipfelwiese hinaus - diese ist im Winter auch beliebt, als entspanntes Skitourengehen bzw. um zu üben
und die Hütte kommt in Sicht.
Auf der Hütte wird man wirklich gut versorgt. Hier ist „Einfachschwarz“ am Werk - der Hüttenwirt - die Sachen sind mit Liebe gemacht und zubereitet. Als ich alleine bin, gibt es ein „Brookie“ (ein Zwitter aus Brownie-Basis und Cookie-Topping)
und als wir gemeinsam oben sind, sagt der Papa „Jetzt kannst fotografieren“ - es ist wirklich nett hergerichtet. Karottenkuchen für mich und eine Schwarzplententorte für den Papa (die er, das muß hier gesagt werden, fast schon inhaliert - das war schwupps weg - bin ich nicht so gewohnt)
Auch der Kaffee in den Bialetti-Kochern ist ausgezeichnet und wir können zufrieden in die Gegend schauen
Is wohl Zeit zu gehen - so wie der Papa auf die Uhr schaut - das Gipfelkreuz ist gleich neben der Hütte
Bergab geht es jetzt, an diesem schönen Baum vorbei, der sich am Felsen festkrallt
Beim Loickeck
gibt es einen Baum, der aus dem Baum wächst - das gefällt auch dem Papa besonders, mir sowieso
und dann wieder auf den schönen Wegen zurück - das ist ja kein Rundweg, aber diese Wege kann man durchaus auch zweimal genießen
und auch dieser Baum beeindruckt - alleinstehend auf der Wiese, symmetrisch gewachsen - ein Baum aus dem Bilderbuch
Wunderbare Wege, dem Papa hat es auch gefallen (und geschmeckt) und das Wetter war perfekt. Solche Tage muß man nutzen.
Weil ich zweimal war, gibt es auch 2 Karten



























