am 2.3.2019
Es ist kein besonderes Wetter vorhergesagt, ich rechne mit leichtem Regen bei meinem Aufstieg zum Jauerling, aber als ich in den Spitzer Graben einbiege, kommt die Sonne heraus. Ich fahre weiter und freue mich schon. Aber als ich bei den Gehöften Ottenberg mein Auto parke und aussteige, beginnt es zu nieseln
und als ich so die ersten Meter hinter mir habe und auf die Forstraße einbiege, beginnt es richtig zu „schnürlregnen“. *GRMPF* Doch glücklicherweise hört es bald wieder auf. Ein Blick hinaus, dort wo es geht
Übrigens: Ich fand keine eingezeichneten Wanderwege auf dieser Seite, weder auf der Kompaß-Karte noch auf der Bergfex-App. Aber ich bin dann doch eigentlich am sogenannten „Drei-Kirchen-Weg“ unterwegs, der bei der Kirche in Heiligenblut starten würde. Der Weg geht auch vorbei an meinem ersten Ziel - der Kote 822, das Hauseck
Nicht sehr spektakulär - doch halt, ich habe ja nicht den Gipfel gejagt, sondern die Ruine, die hier in der Nähe sein soll. Ich schau ein bissl herum, aber das, was ich finde, ist lediglich ein Steinhaufen - Überrest eines Turms? Eher nicht, oder?
Naja, ich hab mir auch nicht viel mehr erwartet, aber als ich nachlese, komme ich drauf, daß die Karte einfach falsch ist. Dort, wo die Ruine sein soll (also genau hier) ist sie nicht, sondern eher dort, wo auf der Kompass-Karte Richtung Südwesten die Kapelle eingezeichnet ist - hier gibt es eine ganz gute Beschreibung. Wenn ich das schon gelesen hätte, hätte ich den kleinen Umweg im Aufstieg gemacht. So marschiere ich weiter zum Nonnersdorfer Kreuz
dann durch den Wald
hinauf zum Gipfel
Dort knotze ich mich auf eine dieser Entspannungsliegen - es nieselt ein bissl, ich mummel mich halt ein, dann ist es trotzdem gemütlich. Gleich hinter dem Bankerl geht es dann auf dem Weg nach Zeining hinunter durch den Wald
Sehr hübsch, eigentlich wäre das als Aufstieg fast besser. Weil es rutschig ist und jetzt das Wetter doch etwas aufklart, nehme ich nicht den kurzen, steileren, sondern den längeren Weg entlang der Forstraße
Aussicht auf Zeining runter
Dort dann durch, wechsle ich, damit ich nicht auf der Durchzugsstraße gehen muß, rüber nach Raxendorf. Dort noch eine kurze Pause mit Rückblick auf den Jauerling
lese noch von den Brunnen in Raxendorf, wovon einer hergerichtet ist. Sehr hübsch, aber im Brunnen ist kein Wasser, der ist nur Dekoration. Das ist etwas enttäuschend. Ich liebe es, wenn irgendwo klares Wasser raussprudelt. Dann zurück zum Auto, wo ich rechtzeitig ankomme, als ein weiterer kleiner Regenguß niedergeht